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Leitfaden

Versand von Spanien nach Portugal: Vollständiger Leitfaden 2026

Alles, was Sie über Straßenfracht von Spanien nach Portugal wissen müssen: Laufzeiten, Dokumente, Mehrwertsteuer, Hauptrouten und Kosten. Aktualisiert März 2026.

March 20268 min read

1. Zoll & Dokumentation

Innerhalb der EU: kein Zoll. Kürzester EU-Korridor von Spanien. Gleiche Iberische Halbinsel.

Für alle Sendungen Spanien–Portugal benötigen Sie:

Mehrwertsteuer: Der portugiesische Regelsatz beträgt 23 %, der ermäßigte Satz 6–13 %. Bei innergemeinschaftlichen Lieferungen wird die Mehrwertsteuer im Reverse-Charge-Verfahren auf den Käufer übertragen, sofern beide Parteien in ihren jeweiligen EU-Ländern umsatzsteuerlich registriert sind.

2. Hauptrouten: Spanien → Portugal

Die häufigsten Herkunfts-Ziel-Kombinationen und ihre ungefähren Laufzeiten.

Die Laufzeiten gelten für LTL-Sammelgut mit Standardabholung/-zustellung. FTL-Direktladungen sind in der Regel 1 Tag schneller.

Häufig gestellte Fragen

Ist Spanien-Portugal der günstigste europäische Frachtkorridor?

Ja — aufgrund der kurzen Entfernung (460–1.100 km) und fehlender Grenzkontrollen ist Spanien–Portugal typischerweise der kostengünstigste europäische Frachtkorridor. LTL-Sammelgutraten beginnen ab 60–100 € pro Palette. FTL-Raten für einen 13,6-m-Trailer liegen bei 600–1.000 €.

Welche Dokumente benötige ich für Sendungen von Spanien nach Portugal?

CMR-Frachtbrief, Handelsrechnung, Packliste. Keine Zollerklärungen (innerhalb der EU). Portugal nutzt das gleiche VIES-Mehrwertsteuersystem für innergemeinschaftliche Lieferungen. Für ADR-Güter gilt die Standard-ADR-Dokumentation.

Gibt es Mautgebühren auf dem Korridor Spanien-Portugal?

Ja — portugiesische Autobahnen erheben elektronische Mautgebühren (über Via Verde oder temporäre Mautgeräte). Die A1 (Lissabon–Porto) und A2 (Lissabon–Algarve) sind mautpflichtig. Spanische Autopistas auf diesem Korridor sind ebenfalls mautpflichtig. Trans-road schließt alle Mautgebühren in den Transportpreis ein.